Wir können uns ein Leben ohne Gerechtigkeit kaum vorstellen. Wenn du zum Beispiel von einem Polizisten angehalten wirst und er verlangt einfach einen Geldbetrag von dir, obwohl du nichts falsch gemacht hast. Dann ist das ein schreiendes Unrecht, und das Gefühl der Ohnmacht beinahe unerträglich.
Spannend ist auch, dass wir die Frage nach der Gerechtigkeit immer aus unserem Blickwinkel betrachten. Oder anders gesagt, es muss vor allem für UNS gerecht sein. Unrecht, das andere erleben, ist zwar auch schlimm, regt uns aber viel weniger auf. Jesus Christus fordert eine „bessere“ Gerechtigkeit. Diese Forderung kann uns ganz schön unter Druck setzen. Wie kann man echt und gerecht zugleich sein? Wie kann man den gerechten Forderungen Gottes entsprechen ohne dabei in Stress zu kommen? Diesen Fragen gehen wir in dieser Serie nach.






