Kinder bringen die Geschichte des Propheten Jona auf die Bühne
Zum sechsten Mal erarbeiten vier Kirchen in Adliswil gemeinsam ein Musical. Mit vollem Einsatz stehen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt.
Kinder bringen die Geschichte des Propheten Jona auf die Bühne
Zum sechsten Mal erarbeiten vier Kirchen in Adliswil gemeinsam ein Musical. Mit vollem Einsatz stehen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt.

Zum sechsten Mal haben Kinder, Jungleiter und eine grosse Schar Freiwilliger unter der Leitung von Heide Clesle und Christine Bachmann in einer Intensiwoche ein christliches Musical auf die Beine gestellt. Das Projekt ist eine gemeinsame Aktion der vier christlichen Kirchen Adliswils. Manch ein Kind ist unterdessen zum Jugendleiter geworden, manches Geschwisterkind durfte endlich zum ersten Mal selbst auf der Bühne stehen und Tränen gab es bei denen, die dieses Mal nicht mitmachen konnten.
Der Reiz liegt im analogen Miteinander: gemeinsames Arbeiten in Echtzeit, Rollenarbeit, unmittelbare Reaktionen. Smartphones bleiben beim Leiterteam – und werden nicht vermisst. Die Produktion wurde musikalisch von der bewährten mim-Band getragen.
Alttestamentarische Jona-Geschichte
In diesem Jahr stand die alttestamentarische Geschichte des Propheten Jona auf dem Programm, der angesichts der kriegerischen Mord- und Expansionslust der Assyrer in die Stadt Ninive geschickt wird, um diesem Volk das Strafgericht Jahwes zu verkünden. Aber Jona – man kennt es – sieht darin keinen Zweck und versteckt sich vor der Aufgabe, flieht weit weg mit einem Handelsschiff in die andere Richtung. Dort geht er in einem Sturm über Bord und muss drei Tage im Bauch des Fisches bleiben, bevor er gerettet wird. Aus Dankbarkeit über die Rettung macht er sich nun doch an die scheinbar sinnlose Aufgabe, die Assyrer zur Umkehr zu bewegen. Als diese sich tatsächlich wider Erwarten und aus Angst vor Jonas mächtigem Gott ganze 40 Tage in Sack und Asche kleiden, verschont Gott sie zu Jonas grosser Empörung von allem Leid.
Die Botschaft des Abends lautete, dass das Leben nicht immer nach Plan verläuft. Ausserdem zeigte sich, dass sich Vertrauen und Vergebung in den meisten Fällen lohnen – und zwar für beide Seiten






